Ich teile diese Reise in zwei Teile, denn für einen Eintrag ist es zu viel Material. Hier kommt ihr zu Teil I.
Teil II – Tag 4 und 5
Tag 4 – vom Seealpsee über Aescher-Wildkirchli und Gasthaus Schäfler zum Gasthaus Mesmer

Wir hatten eine wirklich gute Nacht in unserem Zelt und weil wir so ausgeruht waren, hatten wir beschlossen nicht einen weiteren Tag zu bleiben, sondern unsere Reise fortzusetzen. Nächster Halt: Aescher-Wildkirchli
Im Seealpsee haben wir ein paar unsere Sachen gewaschen und diese über Nacht zum Trocknen aufgehängt. Leider hat es aber in der Nacht angefangen zu nieseln und einfach NICHTS war trocken. Daraus haben wir gelernt, wenn man nicht für den Rest der Reise super schwere, vom Wasser feuchte, Klamotten mit sich tragen möchte, sollte man nicht waschen wenn es nicht absolut unumgänglich ist.

Der Aufstieg zum Gasthaus Aescher-Wildkirchli war gut begehbar, die Wege sind sehr trittfest und breit genug. Allerdings darf man nicht unterschätzen, wie unglaublich hoch es geht. Es fühlt sich an, als würde man fast senkrecht den Berg hochsteigen.
Es gibt sogar hier und da Warnschilder, die besagen, dass man seine Kinder – und Hunde – an der Leine haben soll, weil der Auf- oder Abstieg so unglaublich steil ist.
Aescher-Wildkirchli war einer unserer Highlights auf der Reise, denn ein Gasthaus, dass ich den Berg geschlagen ist, klingt schon sehr beeindruckend. In der Realität ist es so, dass man dorthin auch eine Bergbahn nehmen kann und entsprechend viele Touristen ein Selfie vor dem Gasthaus machen, für ihren Instagram Feed.


Das macht es zwar nicht weniger spektakulär, aber es sind eindeutig zu viele Menschen hier oben, bewaffnet mit ihren Kameras und Smartphones und ein wenig unvorsichtig, wenn man bedenkt, wie weit oben man sich befindet.

Am Gasthaus Aescher-Wildkirchli befindet sich auch eine alte Kapelle und eine Bärenhöhle. Über die Kapelle konnten wir nicht so viel in Erfahrung bringen, aber über die Bärenhöhle gab es viel Information.

In dieser Höhle hat man Knochen von Bären gefunden, die bis zu 600 Jahre alt waren. Bären haben diese Höhle über Jahrhunderte genutzt für ihren Winterschlaf. Aber auch Reste von menschlichen Knochen hat man dort gefunden, diese haben die Höhle wohl zum Leben genutzt, in der Saison, wenn die Bären nicht da waren.
Zugänglich war die Höhle ursprünglich nur für Bergsteiger, mit dem Fortschritt aber wurde dort eine Bergbahn gebaut, die auch Touristen nutzen konnten, um sich die Höhle anzusehen. Und weil die Herrschaften ihre Sonntagskleidung nicht ruinieren wollten, wurde der Eingang zur Höhle mit TNT gesprengt. Was dazu geführt hat, dass die Höhle instabil geworden ist und andauernde Einbruchgefahr herrschte. Die Menschen haben dann dort Stützbalken angebracht, um die Öffnung der Höhle zu stützen. Diese Stützbalken werden seit den 1960ern jährlich gewartet.

Vom Aescher-Wildkirchli sind wir weiter zum Gasthaus Schäfler. Eine der schönsten Strecken auf der ganzen Reise. Jetzt waren wir wieder in schwindelerregenden Höhen unterwegs, auf Bergkämmen und hatten unglaublich epische Aussichten auf die anderen Gebirgsketten.
Man kann kaum in Worte fassen, wie massiv die Berge um uns herum waren. Wie riesig die Kluften wie wunderschön die einzelnen Bäume, die sich mit ihren Wurzeln an den Felshängen klammern.








Am Gasthaus Schäfler angekommen, haben wir uns eine Pause gegönnt und ein Bier (ca. 8€ p.P.) und haben die fantastische Aussicht in uns aufgesogen. Denn der nächste und letzte Schritt für diesen Tag, war die Überquerung des Gebirgspasses zum Gasthaus Mesmer. Im unteren Bild sieht man den Weg, den wir entlang gelaufen sind. Direkt am Fuß der massiven Felswand. Der Weg ist durchgehend mit einem Stahlseil versehen, an dem man sich bei Wind festhalten kann und nicht den Hang hinunterrutscht. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass man unten nicht lebendig ankommt.

Eingeleitet wurde der Wanderweg zum Mesmer mit einem einem Warnschild. Und ich möchte hier ganz deutlich machen: nehmt die Warnung ernst. Der Weg war sehr abenteuerlich, kann man sagen. Zwar war die Aussicht immer sehr schön, aber genießen konnten wir es kaum, denn wir waren hauptsächlich damit beschäftigt uns an dem Seil festzuhalten bei fast jedem Schritt in Richtung Mesmer. An dieser Stelle, ich denke wir hätten es durchaus leichter gehabt, wenn wir nicht einen großen Rucksack dabei hätten. Wer also die Strecke Schäfler-Mesmer laufen möchte, dem empfehle ich gutes Schuhwerk, einen leichten Rucksack mit Wasser und Snacks, Mut und Schwindelfreiheit. Ihr könnt die Bergbahn hinauf zum Gasthaus Schäfler nehmen und dann zum Gasthaus Mesmer laufen. Die Strecke ist etwa 5km lang und man läuft auf zwischen 1765 und 1977 Höhenmetern.


Dieser Weg war bis dahin der schwerste auf unserer Wanderung.
Gleich als erstes, nach der Kurve, die man im oberen Bild mit dem Warnschild sieht, muss man denn Kamm des Berges überqueren. Dabei gibt es nur in den Berg geschlagene, kleine Metallstufen, die man vorsichtig hinuntersteigt. Zusätzlich ist hier und da das Stahlseil in den Berg geschlagen, sodass man wenigstens ein kleines bisschen Halt hat.
Beim Blick nach vorn sieht man, wie weit es bergab geht. Und instinktiv weiß man, einen Sturz nach unten würde man nicht überleben.
Dann gibt es noch eine kleine Treppe, die deutlich frischer und fester aussieht und ab da geht es am Berg entlang weiter.

Der Weg wird immer schwerer. Man muss schon in guter Form sein, denn es vergehen mehrere Stunden auf dem schwer zugänglichen Bergweg. Und egal, wie sehr man selbst leidet, es wird immer lokale Schweizer geben, die einen lachend überholen. Die Schweizer in dieser Gegend, sind bis ins hohe Alter fit wie Bergziegen und gefühlt springen sie immer lachend von einer Gebirgskette auf die andere.
Immer wieder gibt es außerdem Wegweiser, die die Strecke zwischen den Gasthäusern angeben. Allerdings nicht in Kilometern oder irgendeiner anderen logischen Einheit, sondern in Stunden. So steht beispielsweise auf einem Wegweiser: „Gasthaus Schäfler – Gasthaus Mesmer 1h“
Und da frage ich mich, wie wurde das gemessen? 1h Luftlinie? 1h rennende Bergziege? 1h mit Rucksack und Wanderstöcken? 1h wenn man über (oder unter) 70 ist?
Wir werden es nicht erfahren. Was wir erfahren haben ist, dass es niemals stimmt. Wenn auf dem Schild steht 1h haben wir locker nochmal 90 Minuten dazugerechnet.
Vielleicht sind die +90 Minuten ja unseren Rucksäcken verschuldet.


Beeindruckend war der Weg aber auf jeden Fall. Auch weil man nicht ewig an dem Fuß des Berges entlang läuft, sondern sich der Weg auch etwas verändert. Vor allem, wenn man schon in die Nähe des Gasthauses Mesmer kommt, wird es hier und da ein wenig flacher, weniger gefährlich und leichter begehbar.
Das Gasthaus Mesmer hatten wir am morgen angerufen und gefragt, ob wir dort zelten könnten. Der Gastwirt war etwas überrascht, bejahte aber unsere Anfrage. Und so sind wir dann in das Gasthaus eingekehrt, hatten dort ein leckeres Abendessen (schweizer Kartoffelfladen 13€ p.P. und ein Rivella 4€ p.P.) und stellten unser Zelt auf.
Auf dem ganzen Weg vom Schäfler zum Mesmer war hinter uns ein Pärchen in ihren 40ern. Die hatten nur Turnschuhe an und waren nicht sonderlich fit. Die zwei haben es sehr schwer gehabt und waren komplett am Ende, als sie das Mesmer erreichten.
Wir stellten also unser Zelt auf. Oder eher, wir versuchten es. Denn wir haben gar nicht daran gedacht, dass wir uns jetzt auf einem Berg befinden und dass man das Zelt gar nicht richtig befestigen kann. Denn man kann schlecht die Metallhalterungen in den Stein hauen. Wir mussten uns damit behelfen das Zelt, so gut es ging, straff zu ziehen und mit schweren Steinen zu spannen.
Sehr gut erkennbar in dem Bild auf der rechten Seite.
Das Gasthaus Mesmer war an diesem Abend voll belegt und ein Kind, dass uns das Zelt aufbauen sah, rief aus dem Fenster „Look mom! They are going to be so cold tonight!“

Tag 5 – vom Gasthaus Mesmer über den Säntis nach Weißbad
Was soll ich sagen.. er hatte Recht. Nicht nur stand unser Zelt auf kaltem Stein, was den Boden unerträglich kalt machte, es stand auch in einem Windkanal. Die ganze Nacht über hat der Wind hart durch unser Zelt gepfiffen und alles bis auf wenige Grad heruntergekühlt. Außerdem hatten wir in der Nacht Besuch bekommen. Einer der vielen Esel, die zum Gasthaus gehören, kam vorbei. Hat neugierig mehrere Runden um unser Zelt gedreht, bis er schließlich hineinbiss und ein Stückchen probierte. Man kann also sagen, Schlaf gab es in dieser Nacht keinen.

Und als dann viel Bewegung um unser Zelt zu hören – und zu spüren – war, beschlossen wir vollends aufzustehen. Schließlich war es ja bereits halb 6 am morgen. Die Geräusche kamen von dem Bauer, dem Gastwirt Mesmer. Er lief herum und trommelte laut auf einem Eimer. Einzig zu dem Zweck, die Bergziegen zu rufen. Das wussten wir allerdings nicht und begannen unseren Tag damit uns auf der Gasthaustoilette frisch zu machen und bereiteten anschließend einen Kaffee mit viel Zucker zu. Oder eher, wir versuchten es. Denn noch bevor wir Wasser auf unseren Campingkocher aufsetzen konnten, wurde der Ort komplett überschwemmt mit einer riesigen Anzahl an Bergziegen, die der Bauer melken wollte.

Es kam natürlich wie es kommen musste und sehr viele der Ziegen bogen ab zu unserem Zelt, anstatt zu dem Futter, das der Bauer ausgeworfen hatte. Denn aus unseren Bechern roch es nach Zucker. Und während ich mit den zwei Bechern in der Hand von zwei Ziegen verfolgt wurde (ich habe sie Heidi und Hans getauft), versuchte Stefan unser Zelt zusammenzulegen und die Rucksäcke marschbereit zu packen.
Überstürz sind wir dann geflohen aus einem Chaos von Ziegen, Eseln und Kühen, die unseren Zeltplatz für sich beanspruchten. Erst nach einem hundert Höhenmetern haben wir ein Plätzchen gefunden und uns Frühstück zubereitet. Wir hatten uns entschieden den Weg zum Säntisberg zu nehmen.

Beim Frühstücken begegnete uns ein älterer Herr, der gerade diesen Weg nach unten nahm, also vom Säntis zum Mesmer. Wir fragten ihn, wie das Wetter denn beim Säntis wäre, ob es regnen würde und ob man über einen Gletscher laufen muss. Den Gletscher haben wir erst am Abend vorher vom Mesmer aus gesehen und hatten Befürchtungen. Der Mann meinte, nein, man müsse nicht unbedingt über den Gletscher laufen, das ginge auch rund herum. Und wir schöpften Hoffnung.

Es ging Bergauf. Der Weg war mal mehr mal weniger angenehm, mal mehr mal weniger gut begehbar. Dafür war die Aussicht spektakulär – wenn man denn was sehen konnte. Denn das gute Wetter war nun komplett gegangen und ein Nebel hat uns mehr und mehr umwoben, je höher wir stiegen.
Man könnte fast behaupten, wir würden durch die Wolkenschicht steigen. Und erste viele weitere hundert Höhenmeter höher kam uns der Gedanke.. Moment Mal.. wir steigen ja wirklich gerade durch die Wolkendecke!
Wahnsinn!
Die Landschaft wechselte mit jedem Höhenmeter und wurde karger und immer weniger Vegetation war zu sehen. Auf einmal kamen wir in ein Gelände, das mit Löchern in der Erde übersäht war. Ein alpiner Erdbewohner, wir vermuten es war ein Murmeltier, war hier ganz fleißig. Und als wir ganz ruhig für ein paar Minuten innegehalten hatten, konnten wir sogar zwei davon in der Natur rumtollen sehen. Leider sind die Tierchen für die Kamera zu schnell und wir konnten kein Bild ergattern.

Weiter oben, als die Umgebung noch viel karger geworden war, haben wir in weiter Ferne noch Steinböcke gesehen. Wunderschöne Tiere mit einer gewaltigen Krone auf dem Kopf. Auch hier mussten wir anhalten und die Tiere bewundern, einfach unvergesslich.

Irgendwann erreichten wir den Punkt, an dem wir so hoch gestiegen waren, dass kein Gras mehr wuchs. Ab hier also nur noch Fels und Gestein bis zum Gipfel.
Und der Gipfel des Säntis schien jetzt so nah. Fast zum Greifen. Und doch noch so weit oben in den Wolken, die Spitze versteckte sich komplett vor uns. Das Atmen wurde ab hier immer schwerer, denn die Luft wurde zunehmend dünner. Hier nochmal eine Warnung, wenn man solche körperlichen Herausforderungen nicht gewohnt ist, macht das keinen Spaß. Bei zu geringer Luftzufuhr schlägt das Herz schneller, weil es den wenigen Sauerstoff ins Blut bringen will. Das kann auch bei 30-Jährigen zu einem Herzinfarkt führen, also bitte achtet auf euch und eure körperlichen Grenzen.

Entprechend langsam ging es auch für uns weiter. Denn wir hatten ja immer noch die schweren Rucksäcke auf.

Weiter oben war auch der Gletscher zu finden. Und obwohl der ältere Herr meinte, wir könnten drum herum gehen, hat er uns nicht so ganz ins Bild gesetzt, wie dieses „drum herum“ aussehen würde. Damit hatte er nämlich gemeint, wir können auf den darum herum liegenden Felsen hinaufsteigen. Dass es gefährlicher sein würde, als über den Schnee zu wandern, hat er natürlich nicht gesagt. Nach guter Abwägung, die in diesem Moment überhaupt möglich war, entschieden wir uns doch über den Schnee zu laufen. Seitwärts und vorsichtig.


Das Bild links ist das letzte, das ich gemacht hatte, bevor es richtig hart wurde. Ich wollte mich nicht mehr ablenken lassen, hatte meine Kamera weggesteckt und hatte mich voll aufs Aufsteigen konzentriert.
Ihr könnt aber sicherlich genug YouTube Videos zu dem Aufstieg finden, um ein richtiges Gefühl dafür zu bekommen.
Die letzten 2km ging es vertikal den Berg hoch. In den Fels sind hier und da Metallstufen eingeschlagen, außerdem zwei Stahlseile zu beiden Seiten, um sich festzuhalten. Man läuft dann nochmal auf einem Bergkamm und muss die letzten 20 Minuten tatsächlich steil bergauf, eine Treppenstufe nach der anderen nehmen. Wer hier nicht schwindelfrei ist, hat definitiv verloren.
Ich selbst wäre beinahe einer Panikattacke erlegen, weil das Gewicht meines Rucksacks mich so vom Berg gezerrt hat, mit jeder Windböe. Weil es rutschig war unter meinen Füßen und ich keine Sicherheit hatte. Weil der Weg nicht mehr enden wollte, immer weiter Bergauf, Stufe für Stufe. Weil wir eine Spalte im Berg passieren mussten, ohne eine Möglichkeit sich festzuhalten, mit einem starken Wind. In Retrospektive muss ich sagen, hätte ich gewusst, dass der Abschluss der Wanderung so hart und so gefährlich – vor allem gefährlich! – werden würde, hätte ich den Säntis vermutlich nicht erklommen. Vom Gasthaus Mesmer zur Säntisspitze waren es insgesamt etwa 7-8km und etwa 600 Höhenmeter.
Oben am Säntis selbst, nachdem wir wieder so richtig zu uns gekommen waren, hatten wir dann eine große Portion Pommes (ca. 10€ p.P.), ein Bier (ca. 12€ p.P.) und eine Fahrkarte (ca. 30€ p.P.) mit der Bahn ins Tal.
Unten im Tal, wo uns die Bergbahn der Schwägalp gebracht hat, waren wir so fertig, dass wir nur noch zurück zu unserem Auto wollten. Leider fuhr von dort aus aber kein Bürger- und Postbus und ein Taxi wollten wir nicht nehmen. Auf Google Maps sah die Strecke sehr einfach aus und auch nicht sehr weit. Aber auch hier haben wir uns getäuscht. Denn die Strecke zwischen der Schwägalpbahn und unserem Auto in Weißbad war insgesamt 14km weit weg.

Insgesamt sind wir am letzten Tag etwa 22-25km gelaufen und etwa 800 Höhenmeter insgesamt.
Abschluss
Die Wanderung an sich war schon toll. Eine riesige Herausforderung mit wunderschöner Landschaft und voller Abenteuer. Wir waren etwa 88km und 5200 Höhenmeter unterwegs und hatten dabei noch den letzten Teil ausgelassen, weil man nochmal hätte einen Tag anhängen müssen und ein paar Hügel rauf und runter gelaufen wäre. Für uns war das Spektakulärste schlicht der Säntis und deshalb war für uns die Wanderung mit dem Berg zu Ende.
Wir haben gelernt, dass man für eine solche Wanderung besser und leichter packen muss. Dass man wirklich hart sein muss mit dem Gepäck, das man mitnehmen möchte oder nicht. Wir hätten locker das eine oder andere Kilo sparen können und wären insgesamt schneller voran gekommen.
Wir haben auch gelernt, dass man viel Geld mitbringen muss, wenn man länger in der Schweiz wandern möchte. Und dass wirklich NIEMAND dort im Zelt übernachtet. Dafür gibt es ja genügend Berggasthäuser mit Zimmern. Die muss man dann aber im Voraus bestellen und bereit sein mehrere hundert Euro pro Nacht zu bezahlen.
Wir haben gelernt, wie man richtig mit seinem Wasser haushaltet, denn in den Alpen der Schweiz gibt es kein frei zugängliches Wasser für Menschen – für Kühe aber kein Problem.
Würden wir es nochmal machen? Sicherlich! Aber wir würden den Weg Etappenweise gehen, einen kleinen Tagesrucksack mitnehmen, viel Wasser und viel Geld. Wir würden diesmal wirklich Zimmer in Gasthäusern buchen und uns auch körperlich noch besser vorbereiten.
Fühlt euch inspiriert!
Ganz viel Liebe, eure Irina und Stefan
Unsere Ausrüstung
Irinas Rucksack ist von Osprey und fasst 46l
Stefans Rucksack ist ebenfalls von Osprey und fasst 48l
Unsere Wandersocken sind von Falke und ein absolutes MUST HAVE
Irina hat eine Wasserblase von Osprey, sie fasst 3l
Wir hatten Trockennahrung dabei von Real Turmat, empfehlen wir sehr!
Stefans Wanderschuhe sind alpine Wanderschuhe von Meindl
Irinas Wanderschuhe sind alpine Wanderschuhe von Lowa
Außerdem hatten wir jede Menge Snacks dabei, Wind- und Wasserfeste Jacken, Wanderstöcke, unser Zelt, Schlafsäcke, Luftmatratzen und Luftkissen von Friluft, Schwimmsachen und lange Hosen, kurze Hosen und je einen Pullover.
Wir hatten zusätzlich noch festes Shampoo und festes Duschgel dabei, dass in einem See verwendet werden kann und nicht der Umwelt schadet. Damit haben wir uns in den umliegenden Seen gewaschen.

